MYSTERY
Sagen, Kultstätten und verwunschene Plätze im Saarland
Quellheiligtümer, Hinkelsteine, Heidenschanzen, Tempelruinen, Wallfahrtsstätten, vorchristliche Opferplätze und sagenumwobene Templerburgen - Die wirklich magischen Orte im Saarland finden Sie hier!
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INFO- & PROSPEKTMATERIAL
Tourist-Information Landkreis Saarlouis,
Telefon 06831/444-488,
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| E R L E B N I S R E G I O N S A A R L O U I S |
Ob Raubritterburg oder malerische Altstadt, ob im römischen Bergwerksstollen, im lothringischen Bauernhaus, in Show-Room der Glasbläserei Wadgassen, in der engen Naturtropfsteinhöhle oder an den idyllischen Ufern der Nied - wir zeigen Ihnen, was Sie keinesfalls verpassen sollten... |
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DILLINGEN |
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DILLINGER SCHLOSS
Aus der Feudalzeit hat sich das Alte Schloss in Dillingen erhalten, ein Kleinod saarländischen Barocks. Erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, sollte das Schloss in seiner späteren Geschichte zum Schauplatz der berühmtesten "Love-Affair" an der Saar werden: Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken verliebte sich in Katharina Kest (1757-1829), vom Volk nur das "Gänsegretel von Fechingen" genannt.
Heute gehört das Schloss der Dillinger Hütte und kann im Rahmen von Werksbesichtigungen besucht werden.
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Stadt Dillingen, Telefon 06831/709-212 |
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MUSEUM PACHTEN
Einst lag hier am Flusskreuz von Saar, Nied und Prims eine große Stadt: Contiomagus. Von der ist allerdings wenig übrig geblieben. Das Wenige aber findet sich im kleinen Dillinger Stadtteil Pachten: im Museum für Vor- und Frühgeschichte. Die zum Teil herrlichen Exponate sind nun im Museum Pachten zu bewundern, neben Sitzsteinen des römischen Kulttheaters und den üblichen Siedlungsfunden. Der Hit: der sog. "Dunkelraum" mit sparsam beleuchteten, in den Boden eingelassenen Gräbern aus römischer und fränkischer Zeit
SO von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Gruppenführungen nach Absprache.
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Museum Pachten, Telefon 06831/709-212 |
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ÖKOSEE
Eigentlich war der Dillinger Ökosee ja vom Wasser- und Schifffahrtsamt als Ausgleichsmaßnahme zur Regulierung der Saar bei Hochwasser gedacht. Und was ist daraus inzwischen geworden? Ein echtes Biotop und Naherholungsgebiet. Wasservögel aller Art haben sich hier angesiedelt und genießen die ungestörte Ruhe, ab und an unterbrochen von Wanderern, die auf malerischen Wegen gemächlich den See umrunden
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Stadt Dillingen, Telefon 06831/709-212 |
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NALBACH |
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LITERMONT GIPFELKREUZ
Er ist das Wahrzeichen des Nalbacher Tales: der dichtbewaldete Litermont. Weithin sichtbar ist sein sagenhaftes Gipfelkreuz, das zu Ehren der Burgfrau Margarete vom Litermont errichtet wurde. Neben dem Gipfelkreuz ist eine rekonstruierte Optische-Telegrafenstation sehenswert, deren historischer Vorläufer im Jahre 1813 eine Station auf der Linie von Metz nach Mainz bildete. Auf jeden Fall - schon wegen der grandiosen Aussicht - ein herrliches Wanderziel. |
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Gemeinde Nalbach, Telefon 06838/9002-23 |
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REHLINGEN - SIERSBURG |
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DIE SIERSBURG
Erbaut im 12. Jahrhundert zur Kontrolle der Saar und der vorbeiführenden Handelsstraßen ist die Siersburg heute ein beliebtes Wanderziel. Mal herzoglich-lothringisch, mal kurtrierisch wurde sie immer wieder zum umkämpften Objekt der Begierde, bis zu ihrer Zerstörung im Jahre 1793. Im Sommer finden in der malerischen Ruine unterhalb des quadratischen Bergfriedes Burgfestspiele, ein Mittelaltermarkt und Open-Air-Kinonächte statt
Ganzjährig frei zugänglich
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Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Telefon 06835/508-330 |
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TROPFSTEINHÖHLE NIEDALTDORF
Die ca. 7.000 Jahre alte Naturtropfsteinhöhle von Niedaltdorf ist eine geologische Rarität, da sie nicht - wie dies sonst für die meisten Tropfsteinhöhlen gilt - aus dem Gestein ausgespült wurde, sondern es sich um eine sog. "angeschwemmte Tropfsteinhöhle" handelt. Die Höhle ist klein - 15 Meter misst der eine, 42 Meter der andere der zu besichtigenden Gänge
Von April bis Oktober täglich von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr. SO und an Feiertagen bis 18 Uhr. MO geschlossen
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Telefon 06833/8400 oder 8410 |
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MITTELALTER-GARTEN
Malerisch residiert auf einer kleinen Anhöhe über dem Dorf Siersburg die kleine Willibrordskirche. Ihr Turm ist spätromanisch (um 1200), Chor und Schiff dagegen spätgotisch (1523). An ihrem Hang wurde 1987 vom Heimat- und Verkehrsverein nach mittelalterlichem Vorbild ein liebevoll gestalteter Garten mit zahlreichen Heil-, Zauber-, Liebes- und Hexenpflanzen angelegt
Ganzjährig frei zugänglich
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Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Telefon 06835/508-408 |
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DAS NIEDTAL
Wie Lianen umschlingen daumendicke Triebe des Efeus die Baumstämme auf ihrem Weg gen Himmel. Ein Hauch von Dschungel lässt die Niedschleife bei Niedaltdorf zum Naturereignis werden. Mal sanft und teilweise recht wild schlängelt sich jene Nied, von Frankreich kommend, durch ihr naturbelassenes Bett bis zu ihrer Vereinigung mit der Saar.
Übrigens eines der schönsten Reviere für Freizeit-Radler: Der Niedtal-Radweg. Immer eben, immer am Fluss entlang, mehrere bewirtschaftete Mühlen passierend - ein Hit für Familien...
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Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Telefon 06835/508-330 |
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SAARLOUIS |
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HISTORISCHE ALTSTADT & FESTUNGSANLAGEN
Nach den Entwürfen von Sébastién le Préstre de Vauban ließ der Sonnenkönig Ludwig XIV. im Jahre 1680 zur Sicherung der Nordostgrenze seines Reiches in der Saaraue eine verteidigungsstarke Festungsanlage errichten mit trutzigen Kasematten, Toren und Kasernengebäuden.
Obwohl um 1890 mit der Schleifung der Festungsanlagen begonnen wurde, blieben die Grundzüge der Festung Saarlouis im Stadtbild erhalten.
Flanieren Sie durch die engen Gässchen, entdecken Sie liebevoll hergerichtete und sanierte Häuser, stöbern Sie in kleinen und feinen Boutiquen und genießen Sie den Tag, die wärmenden Sonnenstrahlen und die Stadt in einem der zahlreichen Straßencafes, Bistros, Restaurants und Kneipen. Neben imposanten französischen und preußischen Kasernen finden sich in der Altstadt die Geburtshäuser von Marshall Michel Ney in der Bierstraße und General von Lettow-Vorbeck in der Silberherzstraße.
Wegen ihres südländischen Flairs wird Saarlouis gerne als "heimliche Hauptstadt des Saarlandes" bezeichnet. |
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Stadt-Info Saarlouis, Telefon 06831/443263 |
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VAUBANINSEL
1698 als sog. "contregarde de l`écluse" zum Schutz der Schleusenbrücke errichtete halbmondförmige Festungsanlage. Zusammen mit der Bastion de Vaudrevange konnte von hier aus die Saar um mehr als 6 Meter gestaut und das umliegende Terrain ca. 1,50 m unter Wasser gesetzt werden. Saarlouis war also eine Art "Überschwemmungsfestung".
Heute ist aus der ehemaligen Festung ein friedliches Naherholungsgebiet geworden. Eine urige Kneipe mit großzügigem Biergarten, die brandneue Schiffsanlagestelle für Ausflugsfahrten auf der Saar und die zahlreichen Rad- und Wanderwege, die von hier aus in den nahegelegenen Stadtgarten führen, machen die Vaubaninsel zum beliebten Ausflugsziel
Stadtführungen können in deutscher, französischer und englischer Sprache gebucht werden
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Stadt-Info Saarlouis, Telefon 06831/443263 |
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GOBELINSAAL
Bei der Planung des Rathausneubaues wurde der Gobelinsaal eigens zur Aufnahme der historischen Gobelins vorgesehen. Die wertvollen Wandteppiche stammen aus der königlichen Manufaktur in Aubusson. Sie wurden auf Anordnung Ludwig XIV. 1687 zur Ausschmückung des damals in Saarlouis eingerichteten Präsidialgerichtes angeschafft.
Mo bis DO, 7 Uhr bis 18 Uhr, FR 7 Uhr bis 12 Uhr
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Stadt-Info Saarlouis, Telefon 06831/443-263 |
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MUSEUM HAUS LUDWIG
Das im Jahre 1987 in Saarlouis eröffnete Museum Haus Ludwig zeigt bildende Kunst aus den internationalen Sammlungsbeständen des Kunstsammlerehepaars Peter und Irene Ludwig, Aachen. Der Schwerpunkt des vielbeachteten, ungewöhnlichen Ausstellungsprogrammes liegt dabei auf der Satire und der Karikatur.
DI bis FR von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr. SA, SO und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr
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Museum Haus Ludwig, Telefon 06831/128540 |
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ÜBERHERRN |
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TEUFELSBURG
Die zweite "Bilderbuch"-Burg der Erlebnisregion Saarlouis mit einem herrlichen Blick auf das mittlere Saartal befindet sich in Überherrn-Felsberg, von den Einheimischen gerne "Teufelsburg" genannt. Und jener soll dem Burgherrn einmal bei eines Liebeswettstreit geholfen und dafür dessen Seele kassiert haben. Jedenfalls hat man von von hier oben eine tolle Aussicht auf das Saartal, weshalb die Burg auch ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Alljährlich finden zudem in den Sommermonaten Ritterspiele statt (Info: Telefon 06836/909121, www.teufelsburg.de), die Besucher aus nah und fern anziehen
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Gemeinde Überherrn, Telefon 06836/9090 |
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BERUS & ORANNA-KAPELLE
Mittelalterlich sieht´s auch heute noch in Berus aus, jenem Ortsteil Überherrns, der einst eine Stadt war. Besonders sehenswert sind das im Stile der Renaissance erbaute Torhaus Scharfeneck, das Torhaus Schloss Berus sowie die Pfarrkirche St. Martin mit einem der bemerkenswertesten spät barocken Kunstwerke unserer Gegend in ihrem Innern.
Am Fuße des Berges liegt zudem ein ganz besonderer Wallfahrtsort: die Kapelle mit den Gebeinen der heiligen Oranna, der Schutzpatronin der deutsch-lothringischen Grenzregion. Seit undenklichen Zeiten findet in jedem Jahr am 3. Sonntag im September ihr zu Ehren eine Wallfahrt statt. Und dann ist in Berus, Altforweiler und Felsberg auch immer Orannakirmes
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Gemeinde Überherrn, Telefon 06836/9090 |
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WALLERFANGEN |
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QUELLHEILIGTUM & RÖMERBERGWERK
Bei Wallerfangen-Ihn liegen die steinernen Reste eines gallo-römischen Quellheiligtums inmitten eines "heiligen" Haines versteckt. Wenn im Spätsommer die Grillen zirpen und leise im Hintergrund die heilige Quelle wie seit 2000 Jahren vor sich hin plätschert, dan herrscht hier schon eine eigenartige Stimmung. Fast, so als wären die Druiden und Priesterinnen unserer Quellgöttin Sirona noch real und eben nicht mystische Vergangenheit.
Nicht weit entfernt liegt der Wallerfangener Emilianusstollen, einzig erhaltenes Zeugnis römischen Bergbaus nördlich der Alpen. Hier haben bereits die Römer Kupfererz für die Waffen ihrer Legionen gewonnen. Richtig profitabel wurde der Stollen allerdings erst im Mittelalter. Statt Kupfer wurde im Spätmittelalter das blaue Azurit (Wallerfangener Blau) abgebaut, das zum Verkaufsschlager unter den europäischen Malern avancierte, darunter auch Albrecht Dürer.
Das Quellheiligtum ist ganzjährig frei zugänglich. Der Römerstollen nur nach Voranmeldung.
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Tourist-Information Region Saarlouis, Telefon 06831/444-448 |
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HAUS SAARGAU
In Wallerfangen-Gisingen liegt "Haus Saargau". Es ist ein Paradebeispiel für einen einzigartigen Bautyp: das Lothringerhaus. Das prachtvolle Anwesen, stilgerecht vom Kreis restauriert, beherbergt ein bäuerliches Museum mit stilechtem Mobiliar, das Ihnen viel über Land und Leute verraten wird. Nicht zu vergessen: das integrierte Infozentrum des Naturparks Saar-Hunsrück.
Hinter dem Haus erwartet Sie zudem ein außergewöhnlicher Bauerngarten. Hier finden sich seltene Kräuter, Staudenpflanzen und Obstsorten - ein Genuss für Auge und Nase.
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Tourist-Information Region Saarlouis, Telefon 06837/912762 oder Telefon 06831/444-448 |
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