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Edition BONJOUR SAARLAND,
Band 7
SAVOIR VIVRE SAARLAND
Natur, Kultur, Lebensart - ein starkes Stück EUROPA
Nicht das Herz der Welt, aber eine Welt mit Herz: das Saarland.
Wir stellen Ihnen auf 264 Seiten mit mehr als 600 Farbabbildungen die schönsten Facetten dieser charmanten Region mit ihrem grandiosen Miteinander von Kultur und Natur im Herzen Europas vor.
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ORCHIDEEN-EXKURSIONEN
Öffentliche Führungen durch das Gersheimer Orchideengebiet finden jeweils mittwochs in den Monaten Mai und Juni, jeweils um 15 Uhr statt. Für Gruppen auf Anfrage auch außerhalb dieser Termine. Treffpunkt ist der Lachenhof in Gersheim. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen limitiert!
Bitte auf wetterunabhängige Kleidung achten!
INFO: Gemeinde Gersheim, Telefon 06843/801-42 (Herr Albrecht), 06824/3511
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INFO- & PROSPEKTMATERIAL
Saarpfalz-Touristik,
Telefon 06841/104-190,
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| S C H A T Z K A M M E R N D E L U X E |
Geschichte schnuppern, Natur erleben - und zwar an den schönsten Plätzen der sonnigen Saarpfalz.
Unsere absoluten Hot Spots für Ihr persönliches Sight-Seeing |
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BLIESKASTEL |
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SCHLOSSKIRCHE, ORANGERIE & BAROCKE INNENSTADT
Blieskastel ist sozusagen die barocke Perle der Saar-Pfalz. Zu verdanken hat sie diesen Umstand einer Frau: Reichsgräfin Maria Anna von der Leyen, genannt Marianne, die ab 1775 innerhalb von nur 20 Jahren das heutige barocke Bild der Stadt schuf. Und dies so gekonnt, dass die gesamte barocke Altstadt in ihrer Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt wurde. Und dies sind immerhin an die 200 Einzeldenkmäler, zwei kleinere Ensembles und die Kernstadt als "Gruppendenkmal".
Besonders sehenswert: die Schlosskirche (Schlüssel im Pfarramt nebenan erfragen), die Orangerie, der Herkulesbrunnen aus dem Jahre 1691 und der Schlangenbrunnen aus dem Jahre 1804 sowie der Paradeplatz mit dem historischen Rathaus.
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Verkehrsamt Blieskastel, Telefon 06842/52075 |
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GOLLENSTEIN
Hoch über der Stadt thront derweil ein steinzeitlicher Menhir, der Gollenstein. Mit 7 m Höhe gilt er übrigens als der größte seiner Art in Mitteleuropa, was der Stadt einen Eintrag ins Guiness-Buch der Superlative beschert hat.
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Verkehrsamt Blieskastel, Telefon 06842/52075 |
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HOMBURG |
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SCHLOSSBERGHÖHLEN
Ein unbedingtes Besichtigungs-Muss in der Saarpfalz sind die Homburger Schlossberghöhlen mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander. Was an diesen Höhlen so besonders ist? Neben ihrer Größe ist es vor allem die Entstehungsgeschichte, die sie so einzigartig machen und ihnen den Beinamen "Europas größte Buntsandsteinhöhlen" einbrachten. Entstanden sind sie übrigens mit dem Ausbau der Festung Hohenburg.
Öffnungszeiten:
April - Oktober: täglich von 9 - 17 Uhr; November - März: täglich von 10 - 16 Uhr. Dezember und Januar geschlossen!
Letzte Führung: jeweils 1 Stunde vor Schließung.
Die Höhlen sind nur unter sachkundiger Führung zu besichtigen, tel. Voranmeldung unter Tel.Nr.: 06841-2064 ist empfehlendswert (auch für Einzelbesucher). Sie vermeiden dadurch längere Wartezeiten oder in Stoßzeiten sogar Einlassverweigerungen wegen Überbuchung. Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt (zeitliche Verschiebungen sind möglich)
Virtueller Rundgang ()
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Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166 |
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RÖMERMUSEUM SCHWARZENACKER
Überregional bedeutsames Freilichtmuseum einer römischen Etappenstadt.
Die freigelegten städtischen Anlagen, die anschaulichen Rekonstruktionen und die beachtlichen Fundstücke vermitteln einen einprägsamen und lebendigen Einblick in den antiken Alltag vor 2.000 Jahren mit Gebäuden, Häuserfassaden, Straßenzügen, überdachten Gehsteigen und Abwasserkanälen. Besonders eindrucksvoll sind das rekonstruierte "Haus der Augenarztes" und der"Säulenkeller".
Täglich von 9 17 Uhr
Gästeführung: sonntags, 15 Uhr
Persönliche Gruppenführungen auch außerhalb der Öffnungszeiten- nach vorheriger Anmeldung im Römermuseum
Tel. 06848 730 777
Fax: 06848 730 774
Mehr Infos ()
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Römermuseum Schwarzenacker, Telefon 06841/875 |
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BURG & FESTUNG HOHENBURG
Eindrucksvoll beherrscht sie den Gipfel des Schlossberges: die Hohenburg, deren Reste sich über immerhin 600 m erstrecken, wovon der 300 m lange östliche Abschnitt zur späteren Vauban-Festung gehört. Im 12. Jahrhundert als Sitz der Grafen von Homburg erbaut, hat sie eine recht wechselhafte Geschichte hinter sich. Ihre Blütezeit erlebte sie, als kein Geringerer als Sébastien le Prêstre de Vauban, der bedeutende Festungsbaumeister des Sonnenkönigs die Pläne entwarf, nach denen die Festung 1679 bis 1697 zum Bollwerk ausgebaut wurde. Dabei wurden übrigens auch die darunter liegenden Schlossberghöhlen zu jenem bedeutenden Höhlenlabyrinth erweitert, das uns heute so verzaubert.
Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage
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Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166 |
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WALDPARK SCHLOSS KARLSBERG
Einst war sie eine der prächtigsten Residenzen des Absolutismus, erbaut von
Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken in den Jahren 1776 bis 1786 auf dem damals unbewaldeten Karlsberg. Auf einer Breite von mehr als einem Kilometer reihte sich damals Gebäude an Gebäude. Im Innern von erlesener Kostbarkeit, erreichte die Residenz in ihrer schier unübersehbaren Ausdehnung, fast die Größe einer Stadt.
Französische Revolutionstruppen legten am 20. Juli 1793 die gesamte Anlage systematisch in Schutt und Asche. Nur noch wenige Ruinen, darunter der Schwanenweiher, die Orangerie, der Bärenzwinger und der Karlsbergweiher erinnern noch an den alten Glanz. Heute ist Schloss Karlsberg mit seinen Ruinen ein malerisches Wanderziel.
Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage
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Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166 |
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KELTENHEILIGTUM STUMPFER GIPFEL
Zwischen Schlossberg und Karlsberg liegt der Stumpfe Gipfel und präsentiert Vorgeschichtliches: einen keltischen Opferstein. Der Gipfel ist von Menschenhand abgeflacht und mit Steinen eingefriedet. Zentraler Mittelpunkt: Ein gewaltiger, rituell behauener Felsblock mit an einen Sessel erinnernden Vertiefungen, ein sog. "Felssitz". Die Bedeutung dieser über ganz Europa verstreuten Felssitze ist bis heute rätselhaft.
Ein mysteriöser Ort, den zu erkunden sich lohnt, ist der Stumpfe Gipfel allemal...
Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage
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Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166 |
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KLOSTERRUINE WÖRSCHWEILER
Auf einem Bergsporn über dem Homburger Stadtteil Wörschweiler liegt die malerische Ruine eines ehemaligen Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert mit Torbögen und beeindruckenden Sandstein-Grabplatten von Äbten und Mönchen.
In den verbliebenen Mauerresten lassen sich noch heute viele verschiedene Stilperioden erkennen, die von Romanik über Frühgotik bis zur Hochgotik reichen. Ein romantisches Wanderziel.
Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage
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Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166 |
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ST. INGBERT |
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STIEFEL
Hoch über Sengscheid liegt der Stiefeler Fels, ein bewaldeter Bergrücken, dem ein durch Erosion zu einem Riesenschuh modellierter Tischfelsen den Namen gegeben hat. Die Form ist so archaisch, dass man glauben könnte, dass hier Menschen am Werke gewesen seien. Was allerdings nicht der Fall ist. Anders sieht es beim - nur wenige Meter entfernten - Teufelsfels aus. Der von Menschen behauene, fünfkantige Monolith aus ortsfremden Gestein dürfte wohl die eigentliche Kult- und Opferstätte sein.
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Tourist-Information St. Ingbert, Telefon 06894/13358 |
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MUSEUM ST. INGBERT
Eine bedeutende Werkschau des deutschen Expressionisten Albert Weisgerber findet man im Museum St. Ingbert.
Mit ca. 70 Gemälden - rund einem Siebtel seines malerischen Gesamtwerkes - und einem beachtlichen Komplex an Zeichnungen, graphischen Blättern sowie einem umfangreichen Konvolut an Dokumenten, die zum Bestand des Weisgerber-Archivs zählen, gibt die ständige Sammlung des Museums mit rund 485 qm Ausstellungsfläche einen breiten Überblick über Leben und Werk des in St. Ingbert geborenen Albert Weisgerber (1878 - 1915).
Darüber hinaus gibt es regelmäßige Wechselausstellungen von der Klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst.
DI bis SO sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
Führungen auf Anfrage
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Museum St. Ingbert, Telefon 06894/13358 |
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RISCHBACHSTOLLEN
Der St. Ingberter Rischbachstollen, eine 1959 stillgelegte Steinkohlengrube ist auf seine Art im Saar-Lor-Lux-Raum echt einmalig: er ist das erste und einzige Steinkohlen-Besucherbergwerk in unserer Region im original Grubenstollen!
In einem über tausend Meter langen Stollensystem können Besucher hautnah die Welt des Bergbaues kennenlernen - und zwar wie sie damals war, als noch Pferde die Kohlenzüge schleppten und Benzinlampen unter Tage schon als großer Fortschritt galten.
Geöffnet nur für Gruppen nach vorheriger Vereinbarung. Programme für Kindergeburtstage.
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Besucherbergwerk Rischbachstollen, Telefon 06894/1690490 |
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