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Edition BONJOUR SAARLAND,
Band 7

SAVOIR VIVRE SAARLAND

Natur, Kultur, Lebensart - ein starkes Stück EUROPA

Nicht das Herz der Welt, aber eine Welt mit Herz: das Saarland.
Wir stellen Ihnen auf 264 Seiten mit mehr als 600 Farbabbildungen die schönsten Facetten dieser charmanten Region mit ihrem grandiosen Miteinander von Kultur und Natur im Herzen Europas vor.

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Orchideen


ORCHIDEEN-EXKURSIONEN

Öffentliche Führungen durch das Gersheimer Orchideengebiet finden jeweils mittwochs in den Monaten Mai und Juni, jeweils um 15 Uhr statt. Für Gruppen auf Anfrage auch außerhalb dieser Termine. Treffpunkt ist der Lachenhof in Gersheim. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen limitiert!
Bitte auf wetterunabhängige Kleidung achten!
INFO: Gemeinde Gersheim, Telefon 06843/801-42 (Herr Albrecht), www.gersheim.de 06824/3511






INFO- & PROSPEKTMATERIAL


Saarpfalz-Touristik,
Telefon 06841/104-190,
www.saarpfalz-kreis.de































S C H A T Z K A M M E R N   D E   L U X E

Geschichte schnuppern, Natur erleben - und zwar an den schönsten Plätzen der sonnigen Saarpfalz.
Unsere absoluten Hot Spots für Ihr persönliches Sight-Seeing
Der Landkreis
BEXBACH
Sarrl. Bergbaumuseum

SAARLÄNDISCHES BERGBAUMUSEUM

Erleben statt Erzählen lautet das Motto im Bexbacher Bergbaumuseum. Der Clou ist allerdings die unterirdische Schaubergwerksanlage, in der man selbst Hand anlegen darf, und dies stilgerecht eingekleidet mit Jacke, Helm und Grubenlampe.

März bis Sept. MO bis FR von 9 bis 7 Uhr, SA, SO und Feiertage 10 bis 18 Uhr; Okt. bis Feb. MO bis FR 9 bis 16 Uhr, SA, SO und Feiertage 13 bis 17 Uhr.
Führungen nach Vereinbarung

  Saarländisches Bergbaumuseum,
  Telefon 06826/4887



BLIESKASTEL
Schlosskirche

SCHLOSSKIRCHE, ORANGERIE & BAROCKE INNENSTADT

Blieskastel ist sozusagen die barocke Perle der Saar-Pfalz. Zu verdanken hat sie diesen Umstand einer Frau: Reichsgräfin Maria Anna von der Leyen, genannt Marianne, die ab 1775 innerhalb von nur 20 Jahren das heutige barocke Bild der Stadt schuf. Und dies so gekonnt, dass die gesamte barocke Altstadt in ihrer Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt wurde. Und dies sind immerhin an die 200 Einzeldenkmäler, zwei kleinere Ensembles und die Kernstadt als "Gruppendenkmal".
Besonders sehenswert: die Schlosskirche (Schlüssel im Pfarramt nebenan erfragen), die Orangerie, der Herkulesbrunnen aus dem Jahre 1691 und der Schlangenbrunnen aus dem Jahre 1804 sowie der Paradeplatz mit dem historischen Rathaus.

  Verkehrsamt Blieskastel, Telefon 06842/52075

Gollenstein

GOLLENSTEIN

Hoch über der Stadt thront derweil ein steinzeitlicher Menhir, der Gollenstein. Mit 7 m Höhe gilt er übrigens als der größte seiner Art in Mitteleuropa, was der Stadt einen Eintrag ins Guiness-Buch der Superlative beschert hat.

  Verkehrsamt Blieskastel, Telefon 06842/52075



GERSHEIM
Europäischer Kulturpark

EUROPÄISCHER KULTURPARK

Am fruchtbaren Ufer der Blies waren zwischen Bliesbruck (F) und Reinheim sowohl Kelten als auch Römer zuhause, weshalb sich ihre Spuren nun in Deutschland und in Frankreich finden. Allerdings nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Also hat man beides zusammengelegt und buddelt bzw. forscht in einem grenzüberschreitenden Archäologiepark gemeinsam.
Das Highlight: Das begehbare Grab der berühmten keltischen Fürstin von Reinheim, die um 400 v. Chr. lebte.

April bis Okt. täglich von 10 bis 18 Uhr. Gruppenführungen ganzjährig auf Anfrage

  Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim,
  Telefon 06843/9002-11

Orchidee
ORCHIDEENGEBIET

Orchideen verzaubern. Mit über 25.000 Arten, die zu mehr als 700 Gattungen zusammengefasst werden, sind sie gar die artenreichste Pflanzenfamilie der Erde. In Europa gibt´s allerdings nur 60 Arten, und fast die Hälfte davon gedeiht auf den Muschelkalkböden des Bliesgaus bei Gersheim, darunter verschiedene Knabenkräuter.
Da trifft es sich gut, dass man hier unter fachkundiger Führung zwischen Mai und Juli den anmutigen Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum nachspüren darf.
Führungen auf Anfrage. Das Betreten des Naturschutzgebietes ohne Führung ist nicht gestattet!
  Verkehrsamt Gersheim, Telefon 06843/801-42



HOMBURG
Schlossberghöhlen

SCHLOSSBERGHÖHLEN

Ein unbedingtes Besichtigungs-Muss in der Saarpfalz sind die Homburger Schlossberghöhlen mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander. Was an diesen Höhlen so besonders ist? Neben ihrer Größe ist es vor allem die Entstehungsgeschichte, die sie so einzigartig machen und ihnen den Beinamen "Europas größte Buntsandsteinhöhlen" einbrachten. Entstanden sind sie übrigens mit dem Ausbau der Festung Hohenburg.

Öffnungszeiten:
April - Oktober: täglich von 9 - 17 Uhr; November - März: täglich von 10 - 16 Uhr. Dezember und Januar geschlossen!
Letzte Führung: jeweils 1 Stunde vor Schließung.
Die Höhlen sind nur unter sachkundiger Führung zu besichtigen, tel. Voranmeldung unter Tel.Nr.: 06841-2064 ist empfehlendswert (auch für Einzelbesucher). Sie vermeiden dadurch längere Wartezeiten oder in Stoßzeiten sogar Einlassverweigerungen wegen Überbuchung. Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt (zeitliche Verschiebungen sind möglich)

Virtueller Rundgang (Hier klicken!)

  Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166

Römermuseum Schwarzenacker

RÖMERMUSEUM SCHWARZENACKER

Überregional bedeutsames Freilichtmuseum einer römischen Etappenstadt.
Die freigelegten städtischen Anlagen, die anschaulichen Rekonstruktionen und die beachtlichen Fundstücke vermitteln einen einprägsamen und lebendigen Einblick in den antiken Alltag vor 2.000 Jahren mit Gebäuden, Häuserfassaden, Straßenzügen, überdachten Gehsteigen und Abwasserkanälen. Besonders eindrucksvoll sind das rekonstruierte "Haus der Augenarztes" und der"Säulenkeller".

Täglich von 9 – 17 Uhr
Gästeführung: sonntags, 15 Uhr
Persönliche Gruppenführungen – auch außerhalb der Öffnungszeiten- nach vorheriger Anmeldung im Römermuseum
Tel. 06848 – 730 777
Fax: 06848 – 730 774

Mehr Infos (Hier klicken)

  Römermuseum Schwarzenacker, Telefon 06841/875

Festung Hohenburg

BURG & FESTUNG HOHENBURG

Eindrucksvoll beherrscht sie den Gipfel des Schlossberges: die Hohenburg, deren Reste sich über immerhin 600 m erstrecken, wovon der 300 m lange östliche Abschnitt zur späteren Vauban-Festung gehört. Im 12. Jahrhundert als Sitz der Grafen von Homburg erbaut, hat sie eine recht wechselhafte Geschichte hinter sich. Ihre Blütezeit erlebte sie, als kein Geringerer als Sébastien le Prêstre de Vauban, der bedeutende Festungsbaumeister des Sonnenkönigs die Pläne entwarf, nach denen die Festung 1679 bis 1697 zum Bollwerk ausgebaut wurde. Dabei wurden übrigens auch die darunter liegenden Schlossberghöhlen zu jenem bedeutenden Höhlenlabyrinth erweitert, das uns heute so verzaubert.

Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage

  Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166

Waldpark Schloss Karlsberg
WALDPARK SCHLOSS KARLSBERG

Einst war sie eine der prächtigsten Residenzen des Absolutismus, erbaut von
Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken in den Jahren 1776 bis 1786 auf dem damals unbewaldeten Karlsberg. Auf einer Breite von mehr als einem Kilometer reihte sich damals Gebäude an Gebäude. Im Innern von erlesener Kostbarkeit, erreichte die Residenz in ihrer schier unübersehbaren Ausdehnung, fast die Größe einer Stadt.
Französische Revolutionstruppen legten am 20. Juli 1793 die gesamte Anlage systematisch in Schutt und Asche. Nur noch wenige Ruinen, darunter der Schwanenweiher, die Orangerie, der Bärenzwinger und der Karlsbergweiher erinnern noch an den alten Glanz. Heute ist Schloss Karlsberg mit seinen Ruinen ein malerisches Wanderziel.

Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage

  Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166

Stumpfer Gipfel

KELTENHEILIGTUM STUMPFER GIPFEL

Zwischen Schlossberg und Karlsberg liegt der Stumpfe Gipfel und präsentiert Vorgeschichtliches: einen keltischen Opferstein. Der Gipfel ist von Menschenhand abgeflacht und mit Steinen eingefriedet. Zentraler Mittelpunkt: Ein gewaltiger, rituell behauener Felsblock mit an einen Sessel erinnernden Vertiefungen, ein sog. "Felssitz". Die Bedeutung dieser über ganz Europa verstreuten Felssitze ist bis heute rätselhaft.
Ein mysteriöser Ort, den zu erkunden sich lohnt, ist der Stumpfe Gipfel allemal...

Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage

  Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166

Klosterruine Wörschweiler

KLOSTERRUINE WÖRSCHWEILER

Auf einem Bergsporn über dem Homburger Stadtteil Wörschweiler liegt die malerische Ruine eines ehemaligen Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert mit Torbögen und beeindruckenden Sandstein-Grabplatten von Äbten und Mönchen.
In den verbliebenen Mauerresten lassen sich noch heute viele verschiedene Stilperioden erkennen, die von Romanik über Frühgotik bis zur Hochgotik reichen. Ein romantisches Wanderziel.

Ganzjährig frei zugänglich
Führungen auf Anfrage

  Verkehrsamt Homburg, Telefon 06841/101-166



KIRKEL
Burg Kirkel

BURG KIRKEL

Er ist wirklich nicht zu übersehen, der wie ein überdimensionaler Bleistift in den Himmel ragende Burgturm der Kirkeler Burg. Und von oben hat man zudem eine phänomenale Aussicht!
Richtig geschäftig wird es allerdings in den Sommermonaten Juni bis August, denn dann kehrt beim "Kirkeler Burgsommer" das Mittelalter zurück, mit großen Handwerkerdorf. Da darf dann getöpfert, geschmiedet und geschnitzt werden, was das Zeug hält. Ein Mords-Spaß für Groß und Klein!

Am Fuße der Burg lädt in der Schlossbergstraße 4 das kleine Heimat- und Burgmuseum zum Besuch ein und zeigt Fundstücke aus der örtlichen gallo-römischen Vergangenheit und aus der Burg. Allerdings ist das Museum nur auf Voranmeldung offen. Infos gibt´s unter Telefon 06841/80980

Ganzjährig frei zugänglich. Startpunkt des zertifizierten Premium-Wanderweges "Kirkeler Tafeltour"
Termine des Burgsommers und Führungen auf Anfrage.

  Verkehrsamt Kirkel, Telefon 06841/80980

Felsenpfad

FELSENPFAD

Pittoreske "Felsen"-Welt wie aus dem Märchenbuch. Insgesamt 6 Kilometer lang ist der Kirkeler Felsenpfad, der durch eine bizarr geformte Buntsandsteinlandschaft mit archaischen Felsformationen, Höhlen und Steinschichtungen führt. Ein geologischer Lehrpfad gibt zudem Aufschluss über die Gesteinsformationen der näheren und weiteren Umgebung.

Teil des zertifizierten Premium-Wanderweges "Kirkeler Tafeltour". Startpunkt ist die Burg.

  Verkehrsamt Kirkel, Telefon 06841/80980



MANDELBACHTAL
Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld

KULTURLANDSCHAFTSZENTRUM HAUS LOCHFELD

Mandelbachtal - ein Synonym für unverfälschte Natur, für saubere Luft und vielfältige Tier- und Pflanzenwelten. Nirgendwo sonst im Saarland finden sich übrigens mehr schützenswerte Biotope als in diesem Teil des Bliesgaues. Kein Wunder, dass diese urtypische Kulturlandschaft mit ihren ausgedehnten Streuobstwiesen Kernzone der neu zu schaffenden Biosphärenregion werden soll.
Mittendrin: das Kulturlandschaftszentrum "Haus Lochfeld" in Mandelbachtal/Wittersheim. Herrlich gelegen zwischen alten Weinbergsmauern an den Hängen des Mandelbachs bietet es Besuchern einen kompakten Einblick in die Besonderheiten und Schönheiten der Kulturlandschaft des Bliesgaues.
Im Außengelände erklärt eine entsprechende Beschilderung die wichtigsten Stationen des Geländes, die gleichzeitig die typischen Elemente der Kulturlandschaft des Bliesgaues widerspiegeln. So gibt es eine Streuobstwiese, einen Weinberg, einen Obst- und Beerengarten, einen Rosengarten sowie einen Bauerngarten zu bestaunen.

Das Außengelände ist ganzjährig geöffnet. Führungen auf Anfrage.

  Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld, Telefon 06841/104-403



ST. INGBERT
Stiefel

STIEFEL

Hoch über Sengscheid liegt der Stiefeler Fels, ein bewaldeter Bergrücken, dem ein durch Erosion zu einem Riesenschuh modellierter Tischfelsen den Namen gegeben hat. Die Form ist so archaisch, dass man glauben könnte, dass hier Menschen am Werke gewesen seien. Was allerdings nicht der Fall ist. Anders sieht es beim - nur wenige Meter entfernten - Teufelsfels aus. Der von Menschen behauene, fünfkantige Monolith aus ortsfremden Gestein dürfte wohl die eigentliche Kult- und Opferstätte sein.

  Tourist-Information St. Ingbert, Telefon 06894/13358

Museum St. Ingbert

MUSEUM ST. INGBERT

Eine bedeutende Werkschau des deutschen Expressionisten Albert Weisgerber findet man im Museum St. Ingbert.
Mit ca. 70 Gemälden - rund einem Siebtel seines malerischen Gesamtwerkes - und einem beachtlichen Komplex an Zeichnungen, graphischen Blättern sowie einem umfangreichen Konvolut an Dokumenten, die zum Bestand des Weisgerber-Archivs zählen, gibt die ständige Sammlung des Museums mit rund 485 qm Ausstellungsfläche einen breiten Überblick über Leben und Werk des in St. Ingbert geborenen Albert Weisgerber (1878 - 1915).
Darüber hinaus gibt es regelmäßige Wechselausstellungen von der Klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst.

DI bis SO sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
Führungen auf Anfrage

  Museum St. Ingbert, Telefon 06894/13358

Rischbachstollen

RISCHBACHSTOLLEN

Der St. Ingberter Rischbachstollen, eine 1959 stillgelegte Steinkohlengrube ist auf seine Art im Saar-Lor-Lux-Raum echt einmalig: er ist das erste und einzige Steinkohlen-Besucherbergwerk in unserer Region im original Grubenstollen!
In einem über tausend Meter langen Stollensystem können Besucher hautnah die Welt des Bergbaues kennenlernen - und zwar wie sie damals war, als noch Pferde die Kohlenzüge schleppten und Benzinlampen unter Tage schon als großer Fortschritt galten.

Geöffnet nur für Gruppen nach vorheriger Vereinbarung. Programme für Kindergeburtstage.

  Besucherbergwerk Rischbachstollen, Telefon 06894/1690490